Was gibt es zu tun im Winter

Was es zu tun gibt, um den süßen Obstertrag in der Sommer-Gartensaison zu fördern zeigt mein kleiner Arbeitskalender:

  • Schneiden Sie Obstgehölze so spät wie möglich, bzw. nicht vor Mitte bis Ende Februar- im Januar können noch starke Nachtfröste einsetzen!
  • Obstbäume sollten durch Kalkanstrich vor Frostschäden geschützt werden.
  • Kulturheidelbeeren sollten jährlich im Februar/März ausgelichtet werden. Häufeln Sie die Pflanzen mit Torf an oder tragen Sie eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Eichenlaub auf.
    Schneiden Sie alte und schwache Triebe bodennah ab. Stark verzweigte Triebe werden an den Abzweigungen abgeschnitten.
  • Quitten werden wegen der Frostgefahr erst im Frühjahr geschnitten.
  • Pfirsiche fruchten nur an vorjährigem Holz. Der jährliche Rückschnitt fördert somit die Fruchtbildung für das folgende Jahr.

Empfindliche Pflanzen schützen – die Rose

Auch wenn der Winter heuer auf sich warten lässt, ist es notwendig einige unserer Gartenlieblinge besonders zu schützen!
Ein Schützling, der besonderer Pflege bedarf ist die Rose. Die Wintervorbereitung bei der Rose beginnt bereits mit einem leichten Rückschnitt im Herbst. Bedingt durch die immer feuchteren, schneereichen und teilweise sehr kalten Winter der vergangenen Jahre ist es unumgänglich die Pflanzen mit Reisig oder Strohmatten zu schützen. Bereits ab Ende Oktober gehen die Rosen in die „Winterruhe“ – sie verschlafen die kalte Jahreszeit regelrecht.
Der Pflanzen-Stoffwechsel wird in dieser Phase fast bis auf null zurückgefahren, sodass auch kein Wachstum stattfinden kann. Für das Einwintern von Beet-, Strauch- und Edelrosen gilt die Regel: Weniger ist mehr!
Rosen dieser Gattung, ausgenommen von Neu-pflanzungen, müssen in normalen Lagen weder angehäufelt, noch mit Fichtenreisig oder anderen Zweigen abgedeckt werden. Sollte ein warmer und nasser Winter zu befürchten sein, ist vor allem Hygiene im Rosenbeet vonnöten.

Alle alten Blätter und Blütenblätter müssen aus dem Beet entfernt werden, damit Krankheiten und Schädlingen der „Nährboden“ entzogen wird.

Eine Sonderbehandlung vor Eintreten der kalten Jahreszeit benötigen die Rosenstämmchen.

rosenstaemmchenIm Gegensatz zu den am Boden wachsenden Rosen, liegt bei den Hochstämmchen die empfindliche Veredelungsstelle in luftiger Höhe direkt am Kro-nenansatz. In dieser Position schützt sie kein Mutterboden vor Frost – hier sind die Gärtner gefordert!

Früher wurden die Wurzelballen von einer Seite vor-sichtig angegraben und die Rosenstämme wurden umgelegt. Am Boden liegend wurden die Rosen mit Reisig abgedeckt, um sie zu schützen. Dieses Verfahren wird heutzutage nicht mehr eingesetzt, da zum einen ein gewisses Maß an Bruch zu erwarten ist und zum anderen die sehr empfindliche Pflanze gestört wird.

Mein Gartentipp:

Schützen Sie Rosenstämmchen, indem Sie diese mit Frostschutzvlies oder mit Jutesäcken ein-packen! Beachten sie, dass die Veredelungsstelle besonderem Schutz bedarf. Umwickeln Sie die Veredelungsstelle zusätzlich mit einem Jute- oder Vliesband. Häufeln Sie die Rosen mit Kompost an. In ungeschützten Lagen sollten sie darauf achten die Rosenstämme mit Bambus- oder Holzstäben abzustützen, um Sie vor starkem Wind und vor Schneelast zu schützen!

Die Gartensegge – Teil 2

Carex-Variegata - die Gartensegge

Carex-Variegata – die Gartensegge

Die immergrünen weißgestreiften Sorten wie „Variegata“, „Evergold“, „Icedance“ bringen Abwechslung in den schattigen Bereich.

Falls sie ihr Stauden-beet gerne mit einer „Segge“ schmücken möchten, dann lassen sie sich beim Kauf über die entsprechende Standortwahl beraten. Sie werden viele Jahre Freude an ihrer „Segge“ im Staudenbeet haben.

Die Gartensegge – Teil 1

Gartensegge

Gartensegge

Warum sollte man sich eine „Segge“ in den Garten setzen?

Jede Segge ist für sich ein kleines Kunstwerk. Die dreireihig angeordneten schmalen bis breiteren Blätter wachsen elegant bogig-überschneidend. Sie bilden dichte Horste und sind dank derer als Einzelpflanzen im Topf ebenso attraktiv wie am Beetrand oder mitten in einer Rabatte.
Die Anspruchslosigkeit und die Wurzeldruckresistenz lässt die Segge auch im Bereich größerer Bäume gedeihen. Der kontrollierbare Ausbreitungsdrang lässt sie im Beet gut mit anderen Stauden, wie zum Beispiel Funkien, Elfenblumen, Bergenien, Kaukasusvergissmeinnicht oder Waldsteinien kombinieren.