Apfelwickler erkennen und bekämpfen

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Gesunder Apfel am Baum

Fallen Äpfel zu früh vom Baum ist meist der Apfelwickler tätig. Das Eingangsloch dieser Raupen ist von Außen sichtbar. Fallen die Früchte vom Baum ist der Apfelwickler bereits unter die Rindenschuppen des Baumstamms gekrochen. Eine sorgfältige Rindenpflege durch ein Abbürsten der Rinden, sowie ein vorbeugender Kalkanstrich erschweren dem Schädling die Suche nach einem Überwinterungsplatz.

Gehölzschnitt am Walnussbaum (Juglans regia)

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Walnussbaum

Der Rückschnitt am Walnussbaum ist umstritten. Sollte jedoch eine Verjüngungskur vonnöten sein, bieten sich die Monate Juli und August an, denn bis dahin ist die Triebbildung des Baumes abgeschlossen.

Von einem Rückschnitt im Spätwinter oder im Frühjahr ist abzuraten, da die Bäume in dieser Zeit zu sehr „bluten“ und somit sehr geschwächt in das Frühjahr starten würden.

Wolfsmilchgewächse

Wolfsmilch Staude

Vielfarbige Wolfsmilch (Euphorbia polychroma)

Wussten Sie schon….
dass der Bund der Deutschen Staudengärtner die Wolfsmilch (Euphorbia) zur Staude des Jahres 2013 gekürt hat?

Die Wolfsmilch ist mit weltweit mehr als 2000 Arten unvergleichlich vielfältig. 
Der deutsche Name für Euphorbia (Wolfsmilch früher auch Wolfskrautmilch) wird von einer charakteristischen Eigenschaft aller Wolfsmilchgewächse abgeleitet. Die Pflanze enthält einen „beißenden Milchsaft“ welcher bei Kontakt mit der Haut Reizungen hervorrufen kann. Sollte der Saft in Kontakt mit den Händen oder der Haut kommen, empfiehlt es sich die Stellen umgehend abzuwaschen.

Trotz der reizenden Wirkung sollte man sich nicht scheuen einen Platz im Staudengarten für die Pflanze bereitzuhalten. Es gibt eine Vielzahl an Euphorbia-Varianten. Charakteristisch für die Wolfsmilch ist es, dass sie nicht mit ihren relativ kleinen Blüten, sondern mit den prächtigen Hochblättern besticht. Die auffällig gefärbten, in der Fachsprache als Brakteen bezeichneten Organe sind es auch, die die Pflanzen weit über ihre eigentliche Blütezeit hinaus attraktiv erscheinen lassen. Die daraus resultierende, nur vermeintlich lange „Blütezeit“ ist auch für die Wolfsmilcharten typisch, die wir als Stauden im Garten kultivieren.
Kein Wunder, dass sich die verschiedenen Arten und Sorten neuerdings einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Die meisten Wolfsmilch-Arten besiedeln sonnige Standorte. Aber auch für halbschattige Standorte im Garten eignen sich Sorten wie z.B. die Mandel-Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides). Einige Arten beleben das Staudenbeet durch eine intensive Herbstfärbung. Die Staude des Jahres 2013 macht also ihrem Ruf alle Ehre!