Wohin mit all dem Herbstlaub jedes Jahr?

Herbstlaub

Lieber Gartenfreund,

das Gartenjahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu.
Leider war es ein weiteres, zu warmes und trockenes Jahr in Folge.

Aufgrund der angenehmen Witterung blieben die meisten Blätter bis Anfang Dezember an den Gehölzen und verzögerten die Gartenarbeit bis in den Winter hinein.

Dieser lange Zeitraum des Blattfalles könnte uns zu der Überlegung kommen lassen:

Wohin mit all dem Herbstlaub jedes Jahr?

Von der Rasenfläche muss es regelmäßig entfernt werden, da es sonst zu Schimmelbildung kommt. Durch das wiederholte abrechen des Rasens werden zeitgleich auch Moos und abgetrocknete Grashalme entfernt.
Somit wird die Grasnarbe vor dem Winter noch einmal durchlüftet und man beugt so den üblichen Rasenkrankheiten vor.

Das anfallende Herbstlaub ist auf den Beeten am besten aufgehoben.

Die Gemüsebeete können mit einer dicken Schicht versehen werden, welche erst im Frühjahr mit eingearbeitet oder auf dem Kompost entsorgt wird.

Auf den Staudenbeeten und unter den Sträuchern sollte es liegen bleiben. Es bietet Unterschlupf für viele Tierarten, die auch den Vögeln wieder als Nahrung dienen.

Das verrottende Laub fördert das Bodenleben und die Humus-bildung, was wiederum zu einer besseren Wasserspeicherung des Bodens führt.

Ein Mulchen z.B. mit Rindenmulch im Herbst ist somit unnötig, spart Geld, versauert den Boden nicht und bringt die aufgeführten Vorteile mit sich.

Rosen – Teil 4

In der Gruppe der Strauchrosen finden sich alle größer und breiter werdenden Rosen. Wildrosen zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Es gibt einmal- und öfter-blühende, duftende, gefüllt- sowie ungefüllt-blühende Sorten. Die meisten Strauchrosen sind sehr robust und pflegeleicht.
Häufig wird der geringe Pflegeaufwand komplett missachtet und der Strauch wird viel zu groß.

Ein jährlicher Rückschnitt bis auf die Hälfte der Größe, das Entfernen von kranken und dünnen, quirlig wachsenden Trieben und ein Einkürzen der Seitentriebe auf zwei Augen garantieren einen schönen Wuchs und eine üppige Blüte.

Rosen – Teil 3

Teehybriden oder auch Edelrosen stellen die Gruppe der großblütigen und meist duftenden Rosen dar. Diese Rosengruppe ist jedoch sehr anspruchsvoll und pflegeintensiv. Die Pflanzen werden 60 – 120 cm groß und besitzen meist einzelne oder in kleinen Gruppen gefüllte duftende Blüten.
Als bekanntes Beispiel gilt die mehrfarbige, regenfeste und lang-blühende ´Gloria Dei´.

Edelrose „Barkarole“

Eine der dunkelsten Edelrosen ist die Sorte ´Barkarole´, die auch gerne als Schnittblume verwendet wird.

Edelrosen erfordern einen Winterschutz und einen gezielten Schnitt.
Totholz, kranke und zu dünne Triebe werden entfernt.
Die verbleibenden Triebe kürzt man auf maximal fünf Augen über dem Boden zurück.

Ein starker Rückschnitt auf eine Handbreite über dem Boden sollte nur bei gesundem und wüchsigem Bestand durchgeführt werden. Ein starker und neuer Austrieb sorgt allerdings für die üppigste Blüte.
Während des Jahres ist ein Abschneiden der Blüten mit dem darunter liegendem Blatt für eine weitere Blüte notwendig.

Rosen – Teil 2

Rosen werden hinsichtlich ihrer Unterschiede in Wuchsform, Blüte und Pflege in folgende Kategorien eingeteilt:

Zwergrosen sind Miniaturrosen, welche im Topf gehalten werden können und sich daher gut für Balkon und Terrasse eignen.

Beetrosen werden in bekannte Bezeichnungen wie Polyantharosen, Floribundarosen und Teehybriden unterteilt.

Als Polyantharosen werden, wie der Name schon besagt, die vielblütigen Rosen bezeichnet. Als bekanntestes Beispiel gilt die weit bekannte, auch als Bodendeckerrose verwendete Sorte ´The Fairy´.

Polyantharose „Swany“


Unter Floribundarosen versteht man großblütige Polyantharosen, die ihre Blüten in Trugdolden tragen und zum Teil duften, wie z.B. die weiß-rosafarbene ´Swany´.
Diese beiden Rosensorten werden gerne als Bodendeckerrosen verwendet, da sie sehr robust und dauerblühend sind. Ein Pflegeeingriff ist nur im Frühjahr bei Austrieb mit der Heckenschere notwendig. Während des Jahres ´putzen´ sich diese Rosen von selbst und bilden bis zum Frost ein Blütenmeer.
Die duftende ´Swany´ kann auch auf ungünstigen Standorten wie z.B. in trockener Hanglange in Kombination mit Blauraute (Perovskia) verwendet werden.

Rosen – Teil 1

In ihrer ursprünglichen Form ist die Rose weit vor der Entwicklung des Menschen entstanden. In den letzten Jahrzehnten wurde sie zu einer der am meist kultiviertesten Pflanzen weltweit.

Hundsrose „Rosa Canina“

Schon unter Alexander dem Großen wurden verschiedene Rosenarten von Europa in den Nahen Osten und umgekehrt eingeführt. Die bei uns bekannteste Wildrose, die ´Hundsrose´ (Rosa canina), zählt zu den ältesten eingeführten Rosen. Seit dem 18. Jahrhundert entstehen durch Kreuzungen unsere Gartenformen.