Rosen – Teil 2

Rosen werden hinsichtlich ihrer Unterschiede in Wuchsform, Blüte und Pflege in folgende Kategorien eingeteilt:

Zwergrosen sind Miniaturrosen, welche im Topf gehalten werden können und sich daher gut für Balkon und Terrasse eignen.

Beetrosen werden in bekannte Bezeichnungen wie Polyantharosen, Floribundarosen und Teehybriden unterteilt.

Als Polyantharosen werden, wie der Name schon besagt, die vielblütigen Rosen bezeichnet. Als bekanntestes Beispiel gilt die weit bekannte, auch als Bodendeckerrose verwendete Sorte ´The Fairy´.

Polyantharose „Swany“


Unter Floribundarosen versteht man großblütige Polyantharosen, die ihre Blüten in Trugdolden tragen und zum Teil duften, wie z.B. die weiß-rosafarbene ´Swany´.
Diese beiden Rosensorten werden gerne als Bodendeckerrosen verwendet, da sie sehr robust und dauerblühend sind. Ein Pflegeeingriff ist nur im Frühjahr bei Austrieb mit der Heckenschere notwendig. Während des Jahres ´putzen´ sich diese Rosen von selbst und bilden bis zum Frost ein Blütenmeer.
Die duftende ´Swany´ kann auch auf ungünstigen Standorten wie z.B. in trockener Hanglange in Kombination mit Blauraute (Perovskia) verwendet werden.

Rosen – Teil 1

In ihrer ursprünglichen Form ist die Rose weit vor der Entwicklung des Menschen entstanden. In den letzten Jahrzehnten wurde sie zu einer der am meist kultiviertesten Pflanzen weltweit.

Hundsrose „Rosa Canina“

Schon unter Alexander dem Großen wurden verschiedene Rosenarten von Europa in den Nahen Osten und umgekehrt eingeführt. Die bei uns bekannteste Wildrose, die ´Hundsrose´ (Rosa canina), zählt zu den ältesten eingeführten Rosen. Seit dem 18. Jahrhundert entstehen durch Kreuzungen unsere Gartenformen.

Arbeitskalender für den Spätsommer

  • Kompostieren oder säen sie eine Gründüngersaat auf abgeerntete Gemüsebeete
  • Im Spätsommer den Sommerschnitt an Obstbäumen und abgeernteten Beerensträuchern nicht vergessen
  • Kranke, welke oder abgestorbene Blätter an Zucchini, Gurken, Tomaten oder Kartoffeln sollten sie vorbeugend wegen der Krautfäule entfernen
  • Schneiden sie bei Sommerblühern wie Lavendel, Rittersporn, Spornblume, Frauenmantel, die abgeblühten Rispen zurück und sie können sich über eine zweite Blüte freuen
  • Kiwis schneiden sie nach der Fruchtbildung, lassen sie ein oder zwei Blätter nach der Frucht stehen, den Rest entfernen sie
    Verwenden sie ab Ende August keinen stickstoffbetonten Dünger, damit das Holz der Gehölze ausreifen kann
  • Die letzte Rasendüngung sollte Ende September mit kalibetontem Dünger (Winterdüngung) erfolgen
  • Rhabarber sollte jetzt geteilt und verpflanzt werden
  • Schneiden sie Herbstastern bei Bedarf und bei Eintreten der „Asternwelke“ zurück, wenn die verblühten Stände nicht stören, dienen sie als Vogelfutter für den Winter

Schnecken – Teil 2

sägemehl

Sägemehlkranz

Hat man das Problem, dass Schnecken bereits in das Gewächshaus gelangt sind, kann man rund um die Pflanzen, damit sie ungestört wachsen können, Sägemehl oder Gesteinsmehl streuen.
Der raue Untergrund gefällt den Tieren gar nicht.

Beim Gießen muss man natürlich aufpassen, dass der schützende Kreis nicht nass wird- denn dann können sie auf nassem Untergrund zu den Pflanzen kriechen.
Achten sie vor allem im Spätsommer darauf die Schnecken zu bekämpfen, so kann die Eiablage im Herbst vermieden werden. Kontrollieren sie ihre Beete im Herbst und sammeln sie Schneckeneier ab, damit sie im folgenden Sommer nicht mit einer Überzahl an Schnecken geplagt sind.
Ein natürlicher Feind von Schnecken ist übrigens der Igel. Bieten sie dem kleinen Helfer in einer Ecke ihres Gartens einen Rückzugsort aus Laub und Ästen für den Winter. Er hilft ihnen dafür gerne im nächsten Sommer beim Schneckensammeln.

Schnecken – Teil 1

An der Ernte im Nutzgarten erfreuen sich an verregneten Sommertagen die Schnecken ganz besonders.

Salat und Gemüsepflanzen rücken sie schonungslos an den Leib. Aus Rücksicht auf andere tierische Mitbewohner im Garten und auch aus Rücksicht auf Haustiere, sollte man von der einfachen Abhilfe mit Schneckenkorn absehen.
Selbst die „Igel- und Haustier-unschädlichen“ Präparate können einen nicht wieder gut zu machenden Schaden anrichten.

Schneckenkorn enthält das Nervengift Metaldehyd, das selbst bei großen Hunden in geringen Mengen zum Tod führen kann. Daher sollte man sich besinnen und natürliche Bekämpfungsmaßnahmen ergreifen.
Die klassischen Mittel wie eine Bierfalle, oder das abendliche Absammeln der Tierchen ist durchaus humaner, als die Verwendung von Schere und Salz.
Halten Sie Hühner, dann freuen die sich riesig, wenn sie ihnen die abgesammelten Tiere als Eiweißbrotzeit servieren. Das Sammeln kann sich erleichtern, indem man einen Schneckenzaun um die Gemüsebeete setzt.
Diese Variante ist zwar anfangs mühsam, weil der Zaun zunächst gesetzt werden muss, aber ist er dann befestigt, ist das mühsame Suchen vorbei.