Ziergarten vorbereiten

krokusSie möchten sich nicht nur im Sommer an einer üppigen Blütenpracht erfreuen?
Dann setzen sie doch ab Oktober Zwiebelblumen in ihre Beete. Bereits ab Februar bis März verzaubert sie der Anblick von Schneeglöckchen, Winterling und Krokussen.

Auch für den Herbst und die Wintersaison können trostlos wirkende Beete mit spät blühenden Stauden aufgelockert werden. So blühen Gräser meist im Herbst und tragen ihren Fruchtschmuck im Winter.

Als Blütenstauden für den Frühherbst eignen sich Astilben (Astilbe), Funkien (Hosta), Herbstanemonen (Anemone), Astern (Aster), Margeriten (Chrysanthemum), Fetthenne (Sedum), Sonnenhut (Rodgersia), Silberkerze (Cimifuga), Bleiwurz (Caratostigma).

Blattschmuckstauden erfreuen das Gärtnerauge durch ihre Formen. Besonders schöne Formen tragen zum Beispiel Schaublatt (Rodgersia), Scheinmohn (Macleya), Funkien (Hosta), Farne, Elfenblume (Epimedium).

Arbeitskalender für den Spätsommer

  • Kompostieren oder säen sie eine Gründüngersaat auf abgeerntete Gemüsebeete
  • Im Spätsommer den Sommerschnitt an Obstbäumen und abgeernteten Beerensträuchern nicht vergessen
  • Kranke, welke oder abgestorbene Blätter an Zucchini, Gurken, Tomaten oder Kartoffeln sollten sie vorbeugend wegen der Krautfäule entfernen
  • Schneiden sie bei Sommerblühern wie Lavendel, Rittersporn, Spornblume, Frauenmantel, die abgeblühten Rispen zurück und sie können sich über eine zweite Blüte freuen
  • Kiwis schneiden sie nach der Fruchtbildung, lassen sie ein oder zwei Blätter nach der Frucht stehen, den Rest entfernen sie
    Verwenden sie ab Ende August keinen stickstoffbetonten Dünger, damit das Holz der Gehölze ausreifen kann
  • Die letzte Rasendüngung sollte Ende September mit kalibetontem Dünger (Winterdüngung) erfolgen
  • Rhabarber sollte jetzt geteilt und verpflanzt werden
  • Schneiden sie Herbstastern bei Bedarf und bei Eintreten der „Asternwelke“ zurück, wenn die verblühten Stände nicht stören, dienen sie als Vogelfutter für den Winter

Wussten sie schon …

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Erdbeeren mit Knoblauch

dass man Erdbeeren eine Freude macht, wenn man Knoblauchzehen zwischen die Pflanzen setzt? Knoblauch schützt die Erdbeeren vor dem Befall mit Grauschimmel.
Das aromatische Zwiebelgewächs mit der antiseptischen Wirkung stärkt nicht nur die Abwehrkräfte des Menschen, sondern auch die der Erdbeerpflanze.
Den Knoblauch sollten Sie als Knoblauchzehen im Oktober oder im Frühjahr ab März zwischen die einzelnen
Erdbeerpflanzen setzen. Er wächst dann zusammen mit den Erdbeeren heran und kann im Sommer geerntet werden.

Schnecken – Teil 2

sägemehl

Sägemehlkranz

Hat man das Problem, dass Schnecken bereits in das Gewächshaus gelangt sind, kann man rund um die Pflanzen, damit sie ungestört wachsen können, Sägemehl oder Gesteinsmehl streuen.
Der raue Untergrund gefällt den Tieren gar nicht.

Beim Gießen muss man natürlich aufpassen, dass der schützende Kreis nicht nass wird- denn dann können sie auf nassem Untergrund zu den Pflanzen kriechen.
Achten sie vor allem im Spätsommer darauf die Schnecken zu bekämpfen, so kann die Eiablage im Herbst vermieden werden. Kontrollieren sie ihre Beete im Herbst und sammeln sie Schneckeneier ab, damit sie im folgenden Sommer nicht mit einer Überzahl an Schnecken geplagt sind.
Ein natürlicher Feind von Schnecken ist übrigens der Igel. Bieten sie dem kleinen Helfer in einer Ecke ihres Gartens einen Rückzugsort aus Laub und Ästen für den Winter. Er hilft ihnen dafür gerne im nächsten Sommer beim Schneckensammeln.

Schnecken – Teil 1

An der Ernte im Nutzgarten erfreuen sich an verregneten Sommertagen die Schnecken ganz besonders.

Salat und Gemüsepflanzen rücken sie schonungslos an den Leib. Aus Rücksicht auf andere tierische Mitbewohner im Garten und auch aus Rücksicht auf Haustiere, sollte man von der einfachen Abhilfe mit Schneckenkorn absehen.
Selbst die „Igel- und Haustier-unschädlichen“ Präparate können einen nicht wieder gut zu machenden Schaden anrichten.

Schneckenkorn enthält das Nervengift Metaldehyd, das selbst bei großen Hunden in geringen Mengen zum Tod führen kann. Daher sollte man sich besinnen und natürliche Bekämpfungsmaßnahmen ergreifen.
Die klassischen Mittel wie eine Bierfalle, oder das abendliche Absammeln der Tierchen ist durchaus humaner, als die Verwendung von Schere und Salz.
Halten Sie Hühner, dann freuen die sich riesig, wenn sie ihnen die abgesammelten Tiere als Eiweißbrotzeit servieren. Das Sammeln kann sich erleichtern, indem man einen Schneckenzaun um die Gemüsebeete setzt.
Diese Variante ist zwar anfangs mühsam, weil der Zaun zunächst gesetzt werden muss, aber ist er dann befestigt, ist das mühsame Suchen vorbei.