Gartenarbeit im Oktober und November

Der Oktober bringt die ersten kalten Tage.
Jetzt beginnt die Pflanzzeit von wurzelnackten Sträuchern und Bäumen.
Die Nistkästen für Vögel sollten gereinigt werden, da Sie später zum Teil als Winterquartier benutzt werden.
Mit der kühleren Zeit kann nun auch der Komposthaufen umgesetzt und bis ins Frühjahr nochmal neu aufgesetzt werden. Das Bodenleben ist noch aktiv und kann die Kompostmiete nochmal umsetzen.
Meerrettich kann jetzt nach dem Absterben der Blätter geerntet werden.
Leimringe gegen den Frostspanner sollten jetzt spätestens angebracht werden. Bei alten Bäumen hat sich ein Anstrich wegen der borkigen Rinde bewährt.

Der November bietet Zeit, um eine Bodenuntersuchung machen zu lassen. Diese gibt Hinweise zur Düngergabe im nächsten Jahr. Rosen und Obstgehölze sollten jetzt ausgeputzt werden.
Alte Blütenstände und Hagebutten an Beet- und Edelrosen werden im November abgeschnitten. Kranke Astspitzen an Beerensträuchern und Fruchtmumien in Obstbäumen müssen jetzt entfernt werden.

Herbst im Garten

Trotz allen Genusses gibt’s viel Arbeit im Obstgarten.
Fallobst muss nun gesammelt, verwertet, gelagert oder entsorgt werden.
Beschädigtes Obst darf nicht eingelagert werden.
Am besten wird es sofort verwertet oder entsorgt.
Faules oder angefaultes Obst sollte nicht verwertet oder zum Entsaften abgeliefert werden.

Das Endprodukt kann nie besser sein, als das Ausgangsprodukt!

Nicht nur die Obsternte hält den Gartenfreund im Frühherbst auf Trab – auch im Nutz-und Ziergarten steht viel Arbeit an.

vogelbeeren September ist der letzte Zeitpunkt um Gründünger wie z.B. Senf oder Phacelia auf den abgeräumten Beeten auszusäen. Die Rasendüngung mit einem kaliumbetonten Rasendünger sollte bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Gehölze sollten wegen der Holzausreifung ab jetzt nicht mehr gedüngt werden.
Auch Buchs kann jetzt noch geschnitten werden – Blattschäden können noch nicht entstehen.
Wer seinen Rittersporn im Juli zurückgeschnitten hat, kann sich nun um eine Nachblüte erfreuen. Die Samenstände der abgeblühten Blütenstände von Sonnenhut, Mädchenauge und Iris sollten für die Vögel zum Verzehr stehen bleiben. Abgeblühte Bestände von Herbstastern müssen wegen der Asternwelke in der Biotonne entsorgt werden.
Erste Fruchtstände von Hagebutten, Ebereschen und Hortensien können jetzt für Herbstkränze gesammelt werden.

Schädlinge – Dickmaulrüssler Teil 2

„Wie kommt dieser Käfer in meinen Garten?“ Die Eiablage erfolgt in lockeren Substraten.

So ziehen die Dickmaulrüssler größtenteils mit neuen Pflanzen, die überwiegend in lockeren Torfkultursubstraten herangezogen werden, in ihren Garten ein. Achten sie daher darauf ihre neu erworbenen Pflanzen auf Larvenbefall zu kontrollieren.

Jeder Gartenfreund weiß, dass er alljährlich mit neuen und teils noch nie da gewesenen Überraschungen konfrontiert wird.
Aber eines sollte trotz aller Mühen nie verloren gehen, nämlich die Freude am eigenen Garten!

Schädlinge – Dickmaulrüssler Teil 1

Leider werden unsere Lieblinge im Garten immer wieder von ungebetenen Gästen heimgesucht. Ungebetene Gartenbesucher sind zum Beispiel der Dickmaulrüßler und seine Larven:

Zerfurchte Blätter am Rhododendron zeigen uns, dass der Dickmaulrüssler zugeschlagen hat. Der Dickmaul-rüssler ist ein 10 mm großer Käfer, der nur bei Dunkelheit frisst. Das Absammeln der schwarzen Käfer macht daher nur nachts einen Sinn.

Neben Rhododendren sind auch Azaleen, Hortensien, Primeln, Kirschlorbeer, Fetthenne und Bergenien die beliebten Opfer des Schädlings. Die Larven des Käfers sind 10 mm groß, weiß und haben einen braunen Kopf. Bereits in diesem Stadium verursachen sie Fraßschäden an den Wurzeln, wodurch Pflanzen welken und letztendlich absterben können. Eine dauerhafte und biologische Bekämpfung des Schädlings kann mit Nematoden erfolgen.

Nematoden sind Fadenwürmer, welche mit Wasser im Wurzelbereich der befallenen Pflanzen ausgebracht werden. Die Nematoden fressen die Larven auf. Die Ausbringung der Nematoden erfolgt am besten in den Monaten April bis Mai und August bis September. Die Behandlung sollte im Folgejahr wiederholt werden.