In ihrer ursprünglichen Form ist die Rose weit vor der Entwicklung des Menschen entstanden. In den letzten Jahrzehnten wurde sie zu einer der am meist kultiviertesten Pflanzen weltweit.

Hundsrose „Rosa Canina“
In ihrer ursprünglichen Form ist die Rose weit vor der Entwicklung des Menschen entstanden. In den letzten Jahrzehnten wurde sie zu einer der am meist kultiviertesten Pflanzen weltweit.

Hundsrose „Rosa Canina“
Auch wenn der Winter heuer auf sich warten lässt, ist es notwendig einige unserer Gartenlieblinge besonders zu schützen!
Ein Schützling, der besonderer Pflege bedarf ist die Rose. Die Wintervorbereitung bei der Rose beginnt bereits mit einem leichten Rückschnitt im Herbst. Bedingt durch die immer feuchteren, schneereichen und teilweise sehr kalten Winter der vergangenen Jahre ist es unumgänglich die Pflanzen mit Reisig oder Strohmatten zu schützen. Bereits ab Ende Oktober gehen die Rosen in die „Winterruhe“ – sie verschlafen die kalte Jahreszeit regelrecht.
Der Pflanzen-Stoffwechsel wird in dieser Phase fast bis auf null zurückgefahren, sodass auch kein Wachstum stattfinden kann. Für das Einwintern von Beet-, Strauch- und Edelrosen gilt die Regel: Weniger ist mehr!
Rosen dieser Gattung, ausgenommen von Neu-pflanzungen, müssen in normalen Lagen weder angehäufelt, noch mit Fichtenreisig oder anderen Zweigen abgedeckt werden. Sollte ein warmer und nasser Winter zu befürchten sein, ist vor allem Hygiene im Rosenbeet vonnöten.
Alle alten Blätter und Blütenblätter müssen aus dem Beet entfernt werden, damit Krankheiten und Schädlingen der „Nährboden“ entzogen wird.
Eine Sonderbehandlung vor Eintreten der kalten Jahreszeit benötigen die Rosenstämmchen.
Im Gegensatz zu den am Boden wachsenden Rosen, liegt bei den Hochstämmchen die empfindliche Veredelungsstelle in luftiger Höhe direkt am Kro-nenansatz. In dieser Position schützt sie kein Mutterboden vor Frost – hier sind die Gärtner gefordert!
Früher wurden die Wurzelballen von einer Seite vor-sichtig angegraben und die Rosenstämme wurden umgelegt. Am Boden liegend wurden die Rosen mit Reisig abgedeckt, um sie zu schützen. Dieses Verfahren wird heutzutage nicht mehr eingesetzt, da zum einen ein gewisses Maß an Bruch zu erwarten ist und zum anderen die sehr empfindliche Pflanze gestört wird.
Mein Gartentipp:
Schützen Sie Rosenstämmchen, indem Sie diese mit Frostschutzvlies oder mit Jutesäcken ein-packen! Beachten sie, dass die Veredelungsstelle besonderem Schutz bedarf. Umwickeln Sie die Veredelungsstelle zusätzlich mit einem Jute- oder Vliesband. Häufeln Sie die Rosen mit Kompost an. In ungeschützten Lagen sollten sie darauf achten die Rosenstämme mit Bambus- oder Holzstäben abzustützen, um Sie vor starkem Wind und vor Schneelast zu schützen!
So mancher Hobbygärtner schreckt wegen des großen Pflegeaufwandes und der Anfälligkeit für Krankheiten vom Kauf einer Rose zurück. Dabei kann man schon beim Erwerb von Rosen einem Krankheits- und Schädlingsbefall vorbeugen.

Üppig Blühende Kletterrose
Beachten sie die folgenden Grundregeln:
Somit haben Sie schon die ersten Schritte zu einer gesunden und vollen Rosenpracht getan.
Lieber Gartenfreund,
nun werden die Nächte wieder länger und wir alle freuen uns schon so manchen lauen Sommerabend auf unserer Terrasse verbringen zu können. Eine Vielzahl an Düften aus unserem Garten wird uns verwöhnen und unser Gärtnerherz zugleich höher schlagen lassen!

Rosenlaube
Die Königin der Düfte unter den Blumen ist unbestritten die Rose. Sie ist das Symbol für Liebe und das Sinnbild der Mutter Gottes. In unseren Gärten versprüht sie Sinnlichkeit und märchenhafte Romantik.
Leider lässt so mancher Hobbygärtner nicht zuletzt wegen der Pflegeintensität vom Kauf einer Rose ab. Auch die große Vielfalt und die große Auswahl an Rosen machen es wahrhaftig nicht leicht die richtige Sorte zu finden. Namhafte Rosenzüchter sind stets bemüht den Blütencharme alter Sorten mit den Vorzügen moderner Rosen zu kombinieren.
Neue Blütenfarben, zusätzliche Duftnoten, zuverlässige Nachblüte und unterschiedliche Wuchsformen prägen die „neuen Alten Rosen“.
Die Rose macht sowohl als Solitärstrauch, als auch als Beet- und Kletterrose eine gute Figur in unseren Gärten.
Neben regelmäßigem Grasen müssen öfter blühende Stauden wie z.B. Rittersporn, Frauenmantel, Katzenminze im Juni nach der ersten Blüte zurückgeschnitten werden.
Die zweite Blüte der Stauden kann durch geringe Düngergaben gefördert werden.

Rittersporn mit Hummel
Höhere Staudenarten wie z.B. Phlox, Rittersporn, Eisenhut und Buschmalve brauchen rechtzeitig eine Stütze, die das Abknicken oder Umfallen der Pflanzen verhindern soll.
Besonders Rosen, welche im Juni blühen, benötigen nun Pflege. So müssen abgefallene Blütenblätter vom Standort der Rose abgesammelt werden, um Krankheiten wie z.B. Rosenrost und Sternrußtau vorzubeugen. Schneiden sie die leeren Blütenstände der Rosen zurück und kontrollieren sie die Pflanzen regelmäßig auf Schädlings-und Krankheitsbefall.
Unter dem Schlagwort „Rosen“ sind noch weitere Tipps zur Rosenpflege zu finden.