Der Blauregen

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Blauregen – Wisteria-sinensis

Hat das Gehölz den richtigen Standort gefunden, so kann es in seinem Wuchsdrang eine Höhe von mehr als zehn Metern erreichen.

Um Beschädigungen an Dachrinnen und Fallrohren zu vermeiden, ist der jährliche Rückschnitt ein „Muss“. Wenn man den Blauregen an einem Spalier ranken lassen will, sollte man einen Mindestabstand von zehn Zentimetern zum Mauerwerk einhalten, da die dicken Äste Beschädigungen an der Fassade verursachen können. Für den Standort des Gehölzes ist zu beachten, dass es ein leicht saures Milieu bevorzugt. Unterstützen kann man dies, indem man vor der Pflanzung Torfsubstrat unter die Pflanzerde mischt. Achtet man darauf, so beugt man einer Eisenchlorose vor. Diese Mangelerscheinung erkennt man an den immer mehr verblassenden Blättern.

Der Blauregen bevorzugt einen vollsonnigen Standort. Neben voller Sonne hat die Pflanze auch einen hohen Wasserbedarf. Je nach Beschaffenheit des Bodens wurzelt die Pflanze weitreichend oder tiefgründig.

Da die Pflanze empfindlich gegen Spätfrost ist, sollte der Rückschnitt im Frühjahr möglichst spät erfolgen, damit kein frühzeitiger Austrieb hervorgerufen wird.

Die Blüten des Blauregens entstehen am dreijährigen Holz. Durch mehrmaligen Rückschnitt während des Jahres bilden sich viele Verästelungen, die wiederum für einen verstärkten Blütenansatz in den folgenden Jahren sorgen. Überzählige Triebe sollten an der Basis entfernt werden, alle weiteren Ranken kürzt man nach zwei bis drei Augen ein. Durch diese Schnittmaßnahmen wird nicht nur der starke Wuchsdrang der Pflanze eingedämmt- man sorgt damit zugleich für eine jährlich, üppige Blüte!

Start in die Gartensaison 2016

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Traum in Blau – Wisteria sinensis

Jeder Gartenfreund weiß, dass in den nächsten Wochen viel Arbeit ansteht. Zunächst gilt es die „Spuren“ des Winters zu beseitigen und die erforderlichen Schnittmaßnahmen durchzuführen. Wenn der Erdboden trocken ist, können die Pflegearbeiten im Rasen und in den Staudenbeeten, sowie die Kultivierung der Gemüse-beete beginnen.

Vielleicht möchten sie neue, farbliche Akzente in ihrem grünen Reich setzen? Gerne gebe ich ihnen für den Start in das neue Gartenjahr einige Anregungen mit auf den Weg.

Der chinesische Blauregen (Wisteria sinensis), der auch unter dem Namen Glyzinie bekannt ist, trägt 30 cm lange, duftende, blaue Schmetterlingsblüten, die vor dem späten Laubaustrieb in den Monaten Mai bis Juni erscheinen.
Schneidet man die Blütenstände nach der ersten Blüte zurück, so folgt in den Monaten August bis September eine Nachblüte. Nach der zweiten Blüte entwickeln sich zierend, hängende Fruchtschoten aus den Blütenständen heraus. In diesen Schoten werden die Samen der Pflanze gebildet.

Bitte beachten sie, dass die Samen des Blauregens giftig sind!

mehr im nächsten Teil

Empfindliche Pflanzen schützen – die Rose

Auch wenn der Winter heuer auf sich warten lässt, ist es notwendig einige unserer Gartenlieblinge besonders zu schützen!
Ein Schützling, der besonderer Pflege bedarf ist die Rose. Die Wintervorbereitung bei der Rose beginnt bereits mit einem leichten Rückschnitt im Herbst. Bedingt durch die immer feuchteren, schneereichen und teilweise sehr kalten Winter der vergangenen Jahre ist es unumgänglich die Pflanzen mit Reisig oder Strohmatten zu schützen. Bereits ab Ende Oktober gehen die Rosen in die „Winterruhe“ – sie verschlafen die kalte Jahreszeit regelrecht.
Der Pflanzen-Stoffwechsel wird in dieser Phase fast bis auf null zurückgefahren, sodass auch kein Wachstum stattfinden kann. Für das Einwintern von Beet-, Strauch- und Edelrosen gilt die Regel: Weniger ist mehr!
Rosen dieser Gattung, ausgenommen von Neu-pflanzungen, müssen in normalen Lagen weder angehäufelt, noch mit Fichtenreisig oder anderen Zweigen abgedeckt werden. Sollte ein warmer und nasser Winter zu befürchten sein, ist vor allem Hygiene im Rosenbeet vonnöten.

Alle alten Blätter und Blütenblätter müssen aus dem Beet entfernt werden, damit Krankheiten und Schädlingen der „Nährboden“ entzogen wird.

Eine Sonderbehandlung vor Eintreten der kalten Jahreszeit benötigen die Rosenstämmchen.

rosenstaemmchenIm Gegensatz zu den am Boden wachsenden Rosen, liegt bei den Hochstämmchen die empfindliche Veredelungsstelle in luftiger Höhe direkt am Kro-nenansatz. In dieser Position schützt sie kein Mutterboden vor Frost – hier sind die Gärtner gefordert!

Früher wurden die Wurzelballen von einer Seite vor-sichtig angegraben und die Rosenstämme wurden umgelegt. Am Boden liegend wurden die Rosen mit Reisig abgedeckt, um sie zu schützen. Dieses Verfahren wird heutzutage nicht mehr eingesetzt, da zum einen ein gewisses Maß an Bruch zu erwarten ist und zum anderen die sehr empfindliche Pflanze gestört wird.

Mein Gartentipp:

Schützen Sie Rosenstämmchen, indem Sie diese mit Frostschutzvlies oder mit Jutesäcken ein-packen! Beachten sie, dass die Veredelungsstelle besonderem Schutz bedarf. Umwickeln Sie die Veredelungsstelle zusätzlich mit einem Jute- oder Vliesband. Häufeln Sie die Rosen mit Kompost an. In ungeschützten Lagen sollten sie darauf achten die Rosenstämme mit Bambus- oder Holzstäben abzustützen, um Sie vor starkem Wind und vor Schneelast zu schützen!

Die Gartensegge – Teil 2

Carex-Variegata - die Gartensegge

Carex-Variegata – die Gartensegge

Die immergrünen weißgestreiften Sorten wie „Variegata“, „Evergold“, „Icedance“ bringen Abwechslung in den schattigen Bereich.

Falls sie ihr Stauden-beet gerne mit einer „Segge“ schmücken möchten, dann lassen sie sich beim Kauf über die entsprechende Standortwahl beraten. Sie werden viele Jahre Freude an ihrer „Segge“ im Staudenbeet haben.

Die Gartensegge – Teil 1

Gartensegge

Gartensegge

Warum sollte man sich eine „Segge“ in den Garten setzen?

Jede Segge ist für sich ein kleines Kunstwerk. Die dreireihig angeordneten schmalen bis breiteren Blätter wachsen elegant bogig-überschneidend. Sie bilden dichte Horste und sind dank derer als Einzelpflanzen im Topf ebenso attraktiv wie am Beetrand oder mitten in einer Rabatte.
Die Anspruchslosigkeit und die Wurzeldruckresistenz lässt die Segge auch im Bereich größerer Bäume gedeihen. Der kontrollierbare Ausbreitungsdrang lässt sie im Beet gut mit anderen Stauden, wie zum Beispiel Funkien, Elfenblumen, Bergenien, Kaukasusvergissmeinnicht oder Waldsteinien kombinieren.