Wussten Sie schon …

Carex-Variegata - die Gartensegge

Carex-Variegata – die Gartensegge

dass die Gartensegge „Carex“ die Staude des Jahres ist?
Carex ist für Botaniker kein „echtes Gras“.
Was die Staudenprofis zu der Entscheidung bewogen hat, dass die Segge zur Staude des Jahres gekürt wird, möchte ich Ihnen kurz erklären.

Seggen sind „Weltenbummler“ und das schon seit mehr als 30 Millionen Jahren, wie fossile Pflanzenfunde beweisen.
Bis auf das tropische Tiefland kommen sie nahezu überall vor.
Besonders viele der geschätzten Arten stammen aus Nordamerika und Ostasien.

Ziergarten vorbereiten

krokusSie möchten sich nicht nur im Sommer an einer üppigen Blütenpracht erfreuen?
Dann setzen sie doch ab Oktober Zwiebelblumen in ihre Beete. Bereits ab Februar bis März verzaubert sie der Anblick von Schneeglöckchen, Winterling und Krokussen.

Auch für den Herbst und die Wintersaison können trostlos wirkende Beete mit spät blühenden Stauden aufgelockert werden. So blühen Gräser meist im Herbst und tragen ihren Fruchtschmuck im Winter.

Als Blütenstauden für den Frühherbst eignen sich Astilben (Astilbe), Funkien (Hosta), Herbstanemonen (Anemone), Astern (Aster), Margeriten (Chrysanthemum), Fetthenne (Sedum), Sonnenhut (Rodgersia), Silberkerze (Cimifuga), Bleiwurz (Caratostigma).

Blattschmuckstauden erfreuen das Gärtnerauge durch ihre Formen. Besonders schöne Formen tragen zum Beispiel Schaublatt (Rodgersia), Scheinmohn (Macleya), Funkien (Hosta), Farne, Elfenblume (Epimedium).

Arbeitskalender für den Spätsommer

  • Kompostieren oder säen sie eine Gründüngersaat auf abgeerntete Gemüsebeete
  • Im Spätsommer den Sommerschnitt an Obstbäumen und abgeernteten Beerensträuchern nicht vergessen
  • Kranke, welke oder abgestorbene Blätter an Zucchini, Gurken, Tomaten oder Kartoffeln sollten sie vorbeugend wegen der Krautfäule entfernen
  • Schneiden sie bei Sommerblühern wie Lavendel, Rittersporn, Spornblume, Frauenmantel, die abgeblühten Rispen zurück und sie können sich über eine zweite Blüte freuen
  • Kiwis schneiden sie nach der Fruchtbildung, lassen sie ein oder zwei Blätter nach der Frucht stehen, den Rest entfernen sie
    Verwenden sie ab Ende August keinen stickstoffbetonten Dünger, damit das Holz der Gehölze ausreifen kann
  • Die letzte Rasendüngung sollte Ende September mit kalibetontem Dünger (Winterdüngung) erfolgen
  • Rhabarber sollte jetzt geteilt und verpflanzt werden
  • Schneiden sie Herbstastern bei Bedarf und bei Eintreten der „Asternwelke“ zurück, wenn die verblühten Stände nicht stören, dienen sie als Vogelfutter für den Winter

Rosenpflege

So mancher Hobbygärtner schreckt wegen des großen Pflegeaufwandes und der Anfälligkeit für Krankheiten vom Kauf einer Rose zurück. Dabei kann man schon beim Erwerb von Rosen einem Krankheits- und Schädlingsbefall vorbeugen.

Kletterr

Üppig Blühende Kletterrose

Beachten sie die folgenden Grundregeln:

  • Wählen sie stets die richtige Rosensorte. Krankheitsresistente Sorten sind von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rosenzüchter (ADR) ausgezeichnet und haben daher das ADR-Gütesiegel.
  • Pflanzen sie die Rosen an einen luftigen, windumwehten Standort
  • Rosen mögen gerne Licht, müssen aber nicht in der vollen Sonne stehen
  • Der Boden sollte tiefgründig und humos sein, denn Regennässe schnell ablaufen kann.
  • Rosen brauchen ausreichend Nährstoffe für ein gesundes Wachstum. Deshalb empfiehlt es sich zweimal pro Jahr zu düngen. Die erste Düngung sollte während des Austriebs und die zweite Düngung im Juni zur Förderung der Blüte erfolgen.
  • Entfernen sie stets von Krankheiten befallene Rosenblätter. Lassen sie kranke Blätter nie im Beet liegen.

Somit haben Sie schon die ersten Schritte zu einer gesunden und vollen Rosenpracht getan.

Die Rose

Lieber Gartenfreund,
nun werden die Nächte wieder länger und wir alle freuen uns schon so manchen lauen Sommerabend auf unserer Terrasse verbringen zu können. Eine Vielzahl an Düften aus unserem Garten wird uns verwöhnen und unser Gärtnerherz zugleich höher schlagen lassen!

Rosenlaube

Rosenlaube

Die Königin der Düfte unter den Blumen ist unbestritten die Rose. Sie ist das Symbol für Liebe und das Sinnbild der Mutter Gottes. In unseren Gärten versprüht sie Sinnlichkeit und märchenhafte Romantik.
Leider lässt so mancher Hobbygärtner nicht zuletzt wegen der Pflegeintensität vom Kauf einer Rose ab. Auch die große Vielfalt und die große Auswahl an Rosen machen es wahrhaftig nicht leicht die richtige Sorte zu finden. Namhafte Rosenzüchter sind stets bemüht den Blütencharme alter Sorten mit den Vorzügen moderner Rosen zu kombinieren.
Neue Blütenfarben, zusätzliche Duftnoten, zuverlässige Nachblüte und unterschiedliche Wuchsformen prägen die „neuen Alten Rosen“.
Die Rose macht sowohl als Solitärstrauch, als auch als Beet- und Kletterrose eine gute Figur in unseren Gärten.