Das Gras vom letzten Rasenschnitt und auch das herabgefallende Laub eignet sich besonders als
Mulchschicht für die abgeernteten Gemüsebeete.
Nun können Sie auch damit beginnen, makelloses Gemüse für den bevorstehenden Winter
einzulagern.
Viele Wintergemüse halten sich draußen auf dem Beet länger frisch als in den viel zu warmen Hauskellern.
So schmecken Grünkohl und Rosenkohl richtig gut, wenn sie dem ersten Frost ausgesetzt waren. Endivien, Feldsalat und Winterpostelein können noch ungeschützt im Freien bleiben. Blumenkohl und Chinakohl hingegen vertragen nur leichten Frost.
Wer sich schon im Frühjahr über eine bunte Schale mit duftenden Frühblühern freuen möchte, der kann ab November Hyazinthen, Krokusse und Narzissen pflanzen.
Im Staudenbeet sollten regelmäßig welke Blätter zurückgeschnitten und entfernt werden. Um einem Krankheitsbefall vorzubeugen ist vor allem bei Rosen darauf zu achten, dass abgefallene Blätter entfernt werden. Falls es das Gärtnerauge nicht stört, können Blütenstände von Stauden als Winternahrung für Vögel stehen bleiben.
Falls man seinen Obstbaumbestand noch um die eine oder andere Sorte erweitern möchte, bietet der Frühherbst ideale Bedingungen für die Neu- Pflanzung von z.B. Apfel, Birnen oder Kirschbäumen.