Rasenpflege

Leider hatte der grüne Teppich in unserem Garten unter der nass-kalten Witterung im Frühjahr zu leiden.
Zum einen konnte der Rasen bedingt durch den Dauerregen nicht regelmäßig gemäht werden und zum anderen konnten sich unter dem etwas länger gewordenen Gras Krankheiten entwickeln.

Eine dieser Krankheiten ist die sogenannte Rotspitzigkeit. Sie entsteht durch Pilzbefall, welche durch Erreger wie Laetisaria fuciformis oder Corticium fuciforme verursacht wird. Der Befall des Rasens ist ganzjährig möglich. Begünstigt wird der Pilz jedoch durch längere Perioden mit feuchtwarmer Witterung.

Vorbeugen kann man dem Pilzbefall durch nicht zu kurzes, aber dafür regelmäßiges Mähen des Rasens, sowie durch eine Verbesserung der Nährstoffversorgung durch Düngung. Durch das Vertikutieren im Frühjahr oder im Herbst wird zudem Rasenfilz reduziert, welcher ein idealer Aufenthaltsort für Pilzkrankheiten ist.

Tipps für gesunde Gemüsepflanzen

Kartoffelpflanze

Kartoffelpflanze

Leider bringen Hilfsmittel wie z.B. Tomatenhauben nicht nur Nutzen, sondern auch Nachteile mit sich. So bietet das feuchte Milieu, das unter der Schutzfolie entsteht, den Nährboden für Pilzarten, welche die Kraut-und Braunfäule verursachen. Aber auch hiergegen gibt es natürliche Hilfsmittel.

Bereits nach der Anpflanzung können die Pflanzen durch die Düngung mit kieselsäurehaltiger Jauche gestärkt werden. Sollten sie selbst die Möglichkeit haben, den natürlichen Dünger anzusetzen, so mengen Sie regelmäßig Ackerschachtelhalm in den Sud. Zwar ist der Ackerschachtelhalm für viele ein unbeliebtes Gewächs, aber er enthält sehr viel Kieselsäure, welche die jungen Pflanzen kräftigt. Bestäuben sie die Blätter von Tomaten, Gurken und Co. regelmäßig mit Gesteinsmehl. Der Gesteinsstaub bindet die Feuchtigkeit und entzieht den fäulniserregenden Pilzen den Nährboden.

Besonders für Kartoffeln ist das Bestäuben mit Gesteinsmehl von doppeltem Nutzen. Zum einen werden die Blätter vor Krautfäulnis geschützt und zum anderen mag es der Kartoffelkäfer gar nicht gern seine Brut auf der staubigen Oberfläche abzulegen.

Sollten Sie der glückliche Besitzer eines Gewächshauses sein, so achten sie bitte darauf, dass sie durch regelmäßiges Lüften einen Hitzestau vermeiden. Auch einem pilzfreundlichen Milieu kann man durch das Lüften entgegenwirken.

Beete regelmäßig mulchen

hochbeet

Gemüsehochbeet

Wussten Sie schon…
dass Sie vor allem im Sommer darauf achten sollten ihre Beete regelmäßig zu mulchen?
Vor allem in den Gemüsebeeten ist es wichtig darauf zu achten, dass die sich die Oberfläche der Beete nicht verdichtet. Üblicherweise wird die Beetoberfläche mit der Gartenharke aufgelockert. Aber warum versuchen Sie es nicht einmal ihrem Beet mit einer dünnen Mulchschicht etwas Gutes zu tun? Streuen sie Biomasse wie z.B. Rasenschnitt im Hochsommer dünn auf ihre Beete. Die organische Schicht speichert Feuchtigkeit, gibt diese an die Pflanzen ab, kühlt den Boden und schützt ihn vor dem Austrocknen. Und was den Hobbygärtner besonders erfreuen wird- die Mulchung düngt die Pflanzen und erspart das Auflockern der Erde.

Auf den Rasenschnitt kommt es an!

Achten Sie darauf den Rasen im Hochsommer nicht auf niedrigster Stufe abzumähen!
Es hat sich bewährt, den Rasen mindestens jeden dritten Tag, aber dafür nicht zu kurz zu mähen.
Außerdem sollten sie den Rasen im Hochsommer nicht stickstoffhaltig düngen.

Kräuterernte

Petersilie

Petersilie

Bei Kräutern ist der Wirkstoffgehalt zu Beginn der Blüte am höchsten.

Ernten Sie Doldenblütler zur Mittagszeit (Dill, Kerbel, Koriander, Fenchel, Liebstöckel, Petersilie usw.) alle anderen Kräuterarten sollen in den frühen Morgenstunden abgeerntet werden.