Rhododendren, Azaleen und Skimmien gehören zu den Moorbeetpflanzen. Sie alle lieben einen kalkarmen, humosen und frischen Boden, der aber keinesfalls ständig unter Wasser stehen sollte. Am besten wachsen sie im lichten Schatten und deshalb werden sie gerne in die Nähe hoher, schattenspendender Bäume gepflanzt.
Allerdings muss man dabei beachten, dass Bäume dem Boden Feuchtigkeit entziehen. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass der Boden, auf dem Rhododendren & Co gepflanzt wurden, mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird.
Bei Rhododendren kann man schnell feststellen, ob sie durstig sind- sie welken zwar nicht, aber sie rollen ihre Blätter ein.
Der Ziergarten im April

Strauchrose
Öfter blühende Strauchrosen sollten jährlich verjüngt werden. Nehmen Sie dazu alte Triebe bodennah heraus und kürzen Sie anschließend die starken Haupttriebe auf zwei Drittel, die schwachen Triebe auf ein Drittel ihrer Länge ein.
Wenn Sie jetzt Stauden pflanzen, wählen Sie dazu einen trüben Nachmittag. Dann verkraften nämlich die Stauden den Umzug am besten. Setzen Sie Topftulpen oder Topfnarzissen nach der Blüte in den Garten. Sie werden Sie im nächsten Frühjahr mit ihrer Blüte erfreuen.
Was gibt es im April zu tun?
Im Nutzgarten:
Lockern Sie alle bereits leeren Beete mit Rechen oder der Vierzahn auf und entfernen Sie Unkraut, das sich über den Winter eingeschlichen hat. Arbeiten Sie gesiebten Kompost und Algenkalk in die Beete ein. Je nach Bodenart rechnet man mit etwa drei bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter für Kulturen mit mittlerem Nährstoffbedarf. Starkzehrer können etwas mehr Kompostgaben vertragen.
Pikieren Sie alle Setzlinge, die sich im Aussatzgefäß bedrängen. Danach sollten die Pflanzen mehrer Tage an einem schattigen Platz stehen, um in Ruhe einwurzeln zu können.
Gemüsejungpflanzen stellen Sie an warmen Apriltagen an die frische Luft, aber an einen windgeschützten, halbschattigen Platz, damit sich die jungen Blätter langsam an die harte UV-Strahlung gewöhnen können.

Aus den Beerensträuchern können Sie nun abgestorbene Äste herausschneiden.
Jetzt können Sie auch Kräuter wie Oregano, Thymian, Liebstöckel und Pimpinelle teilen. Sobald der Boden aufgetaut ist, könne Sie Containerpflanzen und wurzelnackte Obstgehölze pflanzen.
Lockern Sie die Baumscheiben von Obstgehölzen und decken Sie diese mit frischem Kompost ab. Aus den Beerensträuchern können Sie nun abgestorbene Äste herausschneiden.
Wussten sie eigentlich…
woher der Osterhase kommt?
Fest steht, dass er mindestens 300 Lenze auf dem Buckel hat. In der ältesten schriftlichen Quelle aus dem Jahr 1682 beschreibt ein Medizinprofessor einen elsässischen Osterbrauch mit einem eierlegenden Hasen.
Der Hase galt schon vor ca. 5000 Jahren v. Chr. bei den Ägyptern als Symbol der Fruchtbarkeit; die alten Griechen ehrten den Hasen und weihten ihn der Liebesgöttin Aphrodite. Bei den Germanen war er das Tier der Erdgöttin Helda. Sicherlich deshalb, weil Hasen zu den fruchtbaren Tieren unserer heimischen Wiesen und Wälder zählen.
Ganz in diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest und einen guten Start in ein fruchtbares Gartenjahr 2013!
Hortensien schneiden- ja oder nein?

Hydrangea ´Macrophylla´
Bauernhortensie
Die üppigen Bauern und Tellerhortensien blühen an Lang- und Seitentrieben aus dem Vorjahr, also an einjährigen Trieben.Wenn Sie diese Triebe im Frühjahr ausschneiden, wird die Blüte dieses Jahres ausfallen. Deshalb entfernt man lediglich die verblassten Blüten aus dem Vorjahr kurz oberhalb der neuen sichtbaren Blütenknospen.
Die Schneeball- und Rispenhortensien benötigen dagegen im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt, um üppig zu blühen. Ihre Blüten entstehen an diesjährigen Zweigen. Das heißt also, dass der Austrieb von Schneeball- und Rispenhortensien durch den Rückschnitt gefördert wird.