Damit es erst gar nicht zur Erkrankung kommt, kann man vorbeugen, indem man Fruchtmumien aufliest und das Laub regelmäßig entfernt.
Ist die Krankheit bereits ausgebrochen, kann man die Blätter der Bäume auch mit natürlich biologischen Pflanzenschutzmitteln behandeln.
So soll eine Jauche, die man aus befallenen Blättern und Schachtelhalmtee ansetzt, bei regelmäßigem Gießen des Baumes und beim Abbrausen der Blätter helfen. Auch wenn dem Rasen das Gießen im Sommer gut tut- von einem kranken Baum soll der Rasensprenger weit weg positioniert werden, da der Regen von unten den gleichen Schaden bringt, wie der von oben.
Lichtet man die Kronen der kranken Bäume gut aus, wird es dem Pilz auch erschwert, sich zu verbreiten. Der Lichteinfall bewirkt nämlich, dass die Blätter nach längerem Regen schneller abtrocknen, was den Pilzsporen gar nicht gefällt.
Bevor man sich einen Kirschbaum setzt, sollte man auch darauf achten gering anfällige Sorten wie zum Beispiel Büttners Rote Korpel oder Königskirsche Abels Späte, zu pflanzen.
Die „Schrotschusskrankheit“- Teil 1
Lieber Gartenfreund,
nachdem der Vegetationsmonat Mai mit Trockenphasen aufwartete, hatten die Pflanzen im Zier-und Nutzgarten einen anstrengenden Start in das neue Gartenjahr.
Hoffentlich haben Ihre „Lieblinge“ keinen Schaden davon getragen, so dass sie sich in den folgenden Sommermonaten wieder an ihnen erfreuen können.
Leider müssen wir immer wieder erkennen, dass die wechselhafte Witterung vielen Krankheiten
einen Nährboden bietet.
So wird zum Beispiel die Schrotschusskrankheit durch einen Pilz (Stigmina carpophilum) verursacht.
Man erkennt den Befall an den Blättern der Bäume. Diese sind mit unzähligen, rötlich-braunen Flecken übersät, die sich dann in kleine Löcher verwandeln. Beim Anblick eines befallenen Blattes erinnert dies an „Schrotschüsse“, woher auch der Name kommt.
Bei lang andauernder Krankheit fallen die Blätter ab. Auch die Bildung von Gummifluss und eine Verkrüppelung der Pflanzen treten bei hartnäckigem Befall auf.
Betroffen von der Schrotschusskrankheit sind Steinobstarten der Gattung Prunus.
Hierzu gehören Kirschen Mirabellen, Pfirsich, Aprikosen Nektarinen, Zwetschgen, Mandel und Pflaumen.
Der Erregerpilz liebt Feuchtigkeit und ist resistent gegen kalte Temperaturen. Er überwintert auf Fruchtmumien und der Baumrinde.
Die Verbreitung erfolgt vor allem durch Wind und Regen. Meistens bildet sich der Pilzbefall in der kalt-regnerischen Phase Anfang Juni. Leiden tut bei erkrankten Bäumen nicht nur die Optik durch den vermehrten Blattverlust, auch bei der Obsternte muss man starke Einbußen hinnehmen.
Rosenpflege
So mancher Hobbygärtner schreckt wegen des großen Pflegeaufwandes und der Anfälligkeit für Krankheiten vom Kauf einer Rose zurück. Dabei kann man schon beim Erwerb von Rosen einem Krankheits- und Schädlingsbefall vorbeugen.

Üppig Blühende Kletterrose
Beachten sie die folgenden Grundregeln:
- Wählen sie stets die richtige Rosensorte. Krankheitsresistente Sorten sind von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rosenzüchter (ADR) ausgezeichnet und haben daher das ADR-Gütesiegel.
- Pflanzen sie die Rosen an einen luftigen, windumwehten Standort
- Rosen mögen gerne Licht, müssen aber nicht in der vollen Sonne stehen
- Der Boden sollte tiefgründig und humos sein, denn Regennässe schnell ablaufen kann.
- Rosen brauchen ausreichend Nährstoffe für ein gesundes Wachstum. Deshalb empfiehlt es sich zweimal pro Jahr zu düngen. Die erste Düngung sollte während des Austriebs und die zweite Düngung im Juni zur Förderung der Blüte erfolgen.
- Entfernen sie stets von Krankheiten befallene Rosenblätter. Lassen sie kranke Blätter nie im Beet liegen.
Somit haben Sie schon die ersten Schritte zu einer gesunden und vollen Rosenpracht getan.
Staudenblüte
Nachdem frühe Zwiebelblüher wie z.B. Krokusse und Narzissen fast zeitgleich mit Hyazinthen und Tulpen um die Wette blühten, erfreuen schon kurz darauf Stauden wie Storchenschnabel, Spornblume und Sonnenröschem mit ihrer Farbvielfalt das Gärtnerauge. Es scheint als seien die geliebten Beetstauden durch frühe Blüte schon kurz vor ihrem Ende angelangt. Der Gartenfreund darf sich nicht beiirren lassen, denn es gibt viele Stauden, die nach einem zeitigem Rückschnitt ein zweites Mal Farbe zeigen. Rittersporn, Katzenminze, Feinstrahlaster und Storchenschnabel sind nur einige Stauden, die, nachdem man sie auf eine handbreit über dem Boden abschneidet, ihren bunten Auftritt oft noch wochenlang verlängern. Für die weitere Blühphase kann man organischen Dünger als Starthilfe einarbeiten.
Die Rose
Lieber Gartenfreund,
nun werden die Nächte wieder länger und wir alle freuen uns schon so manchen lauen Sommerabend auf unserer Terrasse verbringen zu können. Eine Vielzahl an Düften aus unserem Garten wird uns verwöhnen und unser Gärtnerherz zugleich höher schlagen lassen!

Rosenlaube
Die Königin der Düfte unter den Blumen ist unbestritten die Rose. Sie ist das Symbol für Liebe und das Sinnbild der Mutter Gottes. In unseren Gärten versprüht sie Sinnlichkeit und märchenhafte Romantik.
Leider lässt so mancher Hobbygärtner nicht zuletzt wegen der Pflegeintensität vom Kauf einer Rose ab. Auch die große Vielfalt und die große Auswahl an Rosen machen es wahrhaftig nicht leicht die richtige Sorte zu finden. Namhafte Rosenzüchter sind stets bemüht den Blütencharme alter Sorten mit den Vorzügen moderner Rosen zu kombinieren.
Neue Blütenfarben, zusätzliche Duftnoten, zuverlässige Nachblüte und unterschiedliche Wuchsformen prägen die „neuen Alten Rosen“.
Die Rose macht sowohl als Solitärstrauch, als auch als Beet- und Kletterrose eine gute Figur in unseren Gärten.